Sehenswertes in und um Tignale
Tignale befindet sich im Grenzgebiet zwischen Tremosine, Magasa und Gargnano und besteht aus dem Hauptort Gardola und fünf weiteren Ortschaften: Piovere, Oldesio, Olzano, Aer und Prabione, die alle auf der Hochebene verteilt sind. Die Gegend um die Ortschaften wird vom See, den Hügeln und Bergen (bis 1560m) charakterisiert und bietet dem Besucher ein einmaliges Panorama. Richtung See wachsen auf den vielen landestypischen Terrassen unzählige Olivenbäume, an den felsigen Wänden hingegen gedeiht eine üppige mediterrane Vegetation(Steineichen, Lorbeer, Rosmarin usw.)Im Hinterland findet man ausgedehnte Wiesen und Wälder (Fichten, Eschen, Kastanienbäume, Steinbuchen, Steineichen und Rotbuchen). Tignale ist bequem über die Landstrasse, die von der Gardesana etwa 4 km nördlich von Gargnano abzweigt, zu erreichen. Weniger einfach, aber landschaftlich sehr reizvoll ist die Verbindung mit Tremosine über die Tignalga. Tignale bietet außer einem Dutzend Hotels und zwei Feriendörfern auch Residencen, Bars, Tennisplätze und Schwimmbäder. Ausflugsmöglichkeiten zu Fuss, zu Pferde oder mit dem Mountainbike runden das touristische Angebot der Gemeinde Tignale ab.
Die Wallfahrtskirche
Die Wallfahrtskirche Madonna di Montecastello
Aufgrund der interessanten geschichtlichen Ereignisse sowie ihrer architektonischen und künstlerischen Schönheit ist diese Kirche eine der bekanntesten Wallfahrtsorte des ganzen Gardasees. Sie wurde auf den Resten einer antiken Burg erbaut und besteht aus der Casa Santa ( Hauptteil), ein kleiner Tempel aus dem Jahre 802 n.Chr. Darin befindet sich ein Fresko aus dem 14.Jhd. aus der Schule Giottos.Interessant sind die Gemälde von Andrea Celesti (1637-1712) und einige Dankesgaben von Seiten der Gläubigen, unter denen sich auch die Weihgabe der Gemeinde Tignale für die Ermordung des Banditen Zuan Zanone (1617) befindet. Gleich neben der Wallfahrtskirche liegt die Klause, die jedes Jahr von Tausenden von Pilgern besucht wird. Längs der Auffahrtstrasse (Kreuzweg) liegen die Kapellen mit den Geheimnissen des hlg.Rosenkranzes.
Die St.Zeno Kirche in Prabione
Sie wurde in der zweiten Haelfte des 18.Jhd. neu aufgebaut und besteht aus einem Kirchenschiff mit einem Hauptaltar, der dem hlg.Zeno geweiht ist, sowie zwei Nebenaltären aus der Schule Boscais, welche den hlg. Carlo Borromeo und die unbefleckte Muttergottes darstellen. Über dem Taufbecken befindet sich eine Orgel von Tonoli, einem der berühmtesten Orgelbauer Brescias.
Besucherzentrums
Das Herz des Besucherzentrums bildet ein Pfad, der sich durch Bilder und Töne schlängelt, Leute und Landschaften präsentiert, natur-wissenschaftliche Elemente und interessante Werkzeuge aus alten Zeiten darstellt. Abgerundet wird das Ganze von Kurzfilmen und interaktiven Workshops.